Sprachförderung und Illetrismus
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Medienbeiträge und Publikationen, Informationen über Netzwerke und Kampagnen gegen Illettrismus und Analphabetismus und verschiedene Schulungsangebote für Sprachkompetenz.
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Sprachförderung und Illettrismus
Sprachförderung an Berufsfachschulen ist ein zentrales pädagogisch-didaktisches und politisches Anliegen. Lernende mit mangelhafter Sprachkompetenz haben massiv erschwerte Bedingungen sowohl im Ausbildungsverlauf als auch beim Einstieg in die Erwerbstätigkeit.
Illettrismus ist ein gesellschaftliches Phänomen und verweist auf die Tatsache, dass es Jugendliche und Erwachsene gibt, die Grundfertigkeiten des Lesens und Schreibens nicht (mehr) beherrschen, und dies, obwohl sie die obligatorische Schule absolviert haben. Die Ursachen von Illettrismus sind vielfältig und nicht eindeutig zuzuordnen. Seine Wurzeln sind im familiären, schulischen, persönlichen und sozialen Umfeld der Betroffenen zu suchen. Er wirkt sich individuell aus, z. B. in mangelndem Selbstvertrauen, Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags, eingeschränkter Berufswahl, aber auch gesellschaftlich, namentlich in der Verminderung der Ausübung staatsbürgerlicher Rechte. Es handelt sich dabei um ein komplexes Problem, das aus vielerlei Perspektiven angegangen und mit verschiedenen, koordinierten Ansätzen im ganzen Bildungsbereich bekämpft werden muss.
Von Analphabetismus schliesslich wird gesprochen, wenn die betroffenen Personen nie eine Schule besucht haben und nie die Gelegenheit gehabt haben, lesen, schreiben und rechnen zu lernen.

